Rezeptorenanästhesie · Aachen
Eine dentale Betäubung, die gezielt einzelne Nervenrezeptoren anspricht — statt den Nervus mandibularis und den ganzen Nerv lahmzulegen.
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Die Methode
Spürbar ist fast nur der dünne Einstich selbst — gering, aber ehrlich. Kein Druckschmerz durch ein Betäubungsmittel-Depot danach.
Kein tauber Mund. Sprechen, essen, lächeln — direkt im Anschluss an die Behandlung, ohne Risiko, sich versehentlich zu verletzen.
Keine Wartezeit bis zur Wirkung. Die Behandlung kann beginnen, sobald die Betäubung gesetzt ist.
Das Prinzip im Film
Animierte Darstellung der Funktionsweise und der Vorteile im Überblick.
Das Instrument
Ein mini-hydraulisch gesteuertes Präzisionsinstrument aus medizinischem Edelstahl, für das Dr. Mansouri sowohl das europäische als auch das amerikanische Patent hält.
Statt einer Depot-Injektion am Nervus mandibularis setzt Biofeedject® die Betäubung gezielt und minimal-invasiv im Behandlungsgebiet — auch beim Setzen von Zahnimplantaten oder bei Eingriffen in allen vier Quadranten in einer Sitzung.
Anwendungsbereiche
Bei knochenchirurgischen Eingriffen bleibt die Propriosensibilität erhalten — der Patient kann jederzeit Rückmeldung geben, das Risiko von Nervverletzungen und Perforationen sinkt deutlich.
Auch bei der Entfernung retinierter Weisheitszähne im Unterkiefer — dem klassischen Risikobereich rund um den Nervus alveolaris inferior — wird gezielt statt großflächig betäubt.
Beim Setzen von Implantaten, auch im zahnlosen Unterkiefer: Die erhaltene Rückmeldung des Patienten dient als zusätzliche Sicherheitsebene neben der radiologischen Planung.
Punktgenaue Betäubung einzelner Behandlungsbereiche, ohne den gesamten Kiefer zu anästhesieren — bei der PA-Behandlung besonders komfortabel.
Kombination aus Rezeptorenanästhesie und intraligamentärer Anästhesie ermöglicht präzises Arbeiten am Apex bei erhaltener Kontrolle.
Bei Füllungen, Wurzelfüllungen und prothetischen Arbeiten bleiben Okklusionskontakt, Lachlinie und Kieferbewegung während der Behandlung beurteilbar.
Auf einen Blick
Sofortige Wirkung. Wartezeiten entfallen — die Behandlung kann direkt beginnen.
Nahezu schmerzfreie Injektion. Spürbar ist im Wesentlichen nur der feine Einstich.
Kein Taubheitsgefühl. Sprechen, essen und lächeln direkt im Anschluss — ohne Risiko, sich zu verletzen.
Propriosensibilität bleibt erhalten. Der Patient kann während des Eingriffs Rückmeldung geben.
Geringeres Verletzungsrisiko. Die Gefahr von Nervverletzungen und Perforationen wird deutlich reduziert.
Alle vier Quadranten in einer Sitzung. Umfangreiche Sanierungen ohne Mehrfachtermine.
Deutlich weniger Anästhetikum. Die benötigte Menge verringert sich beträchtlich.
Automatische Druckkontrolle. Anpassung an den Gewebewiderstand, keine Staueffekte.
Ideal für Angstpatienten und Kinder. Der schonende Ablauf senkt die Hemmschwelle spürbar.
Okklusion beurteilbar. Informationen zu Okklusionskontakt, Lachlinie und Kieferbewegung bleiben erhalten.
Herkunft
Entwickelt von Dr. Said Mansouri, Zahnarzt in Aachen — auf Basis seiner Promotion bei Prof. Spiekermann und Prof. Lambert an der RWTH Aachen zum Thema Rezeptorenanästhesie sowie über einem Jahrzehnt täglicher klinischer Anwendung.
Statt einen ganzen Nerv zu betäuben, setzt Biofeedject® gezielt an den feinen Nervenrezeptoren in Gingiva, Periost und Desmodont an. Die Kooperationsfähigkeit des Patienten bleibt erhalten, Nervenverletzungen können so nahezu ausgeschlossen werden. Ein Verfahren, kein Trend — in der Praxis erprobt, nicht am Reißbrett entworfen.
Dr. Said MansouriZahnarzt, Aachen
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